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Können sich Frauen eher aus extremer Armut befreien als Männer?

Sind Frauen besser als Männer auf ihrem Wege aus extremer Armut? Auf www.whypoverty.net wird die Geschichte von Rafea, der zweiten Frau von einem Beduinen erzählt. Sie wird ausgewählt, um am  Barefoot College in Indien aufgenommen zu werden. Dieses College schult  ungebildete Frauen mittleren Alters aus armen Gegenden zu Solartechnikerinnen.   Das 6-Monats-Programm bringt Frauen aus der ganzen Welt zusammen. Die  Frauen lernen das nötigste über elektrische Zusammenhänge und das Löten ohne selbst in der Lage zu sein Lesen oder Schreiben zu können. Rafea macht heroische Anstrengungen, sich und ihre Familie aus der Armut zu befreien. Auch in Claus Klebers (zdf) viel beachteten Reportage über „Hunger“ (Nov. 2014) wird ziemlich deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es insbesondere Frauen sind, die sich aktiv gegen die Armut stemmen und nach kreativen Problemlösungen suchen. Doch die nackten Zahlen sprechen eine andere Sprache. Oxfam Deutschland schreibt: „70 Prozent der weltweit 1,3 Milliarden in extremer Armut lebenden Menschen sind Frauen und Mädchen. Aus der Armut können sie sich nur befreien, wenn sie die gleichen Einkommensmöglichkeiten erhalten wie Männer.“ Am Engagement der Frauen scheint wohl nicht zu liegen. Darum fordert auch das dritte Ziel der UN-Milleniumsziele eine Gleichstellung der Geschlechter/Stärkung der Rolle der Frau: „Für Frauen ist Bildung besonders wichtig. Denn Bildung macht selbstbewusst. Und selbstbewusste Frauen bilden leichter Netzwerke und begehren schneller gegen ungerechte Situationen auf.““

Hier kannst du dir das Video zu Rafea ansehen: http://www.youtube.com/user/WhyPoverty

Und noch liegt in der zdf-mediathek die Reportage von Claus Kleber: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2274632/HUNGER!

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